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gebildet, zu deren Präsidenten man den Jnfantcnund Kardinal Erzbischof von Toledo erwählthatte. Wegen seiner nahen Verwandtschaft mitdem spanischen Kdnigshausc glaubte König Fer-dinand den Versuch machen zu müssen, seinenzweiten Sohn Leopold auf die Halbinsel zu senden.Der Herzog von Orlcans bat um die Erlaubnißihn begleiten zu dürfen. Seinen dringende»Wünschen wurde nachgegeben und bald erschienenbeide Prinzen auf der Höhe von Gibraltar.
Die Absicht des Königs von Neapel gingdahin, für seinen Sohn die Regentschaft vonSpanien zu fordern; Castannos schien auch geson-nen, diesen Plan zu unterstützen. Der Herzog vonOrlcans hätte vielleicht einen andern Kandidatenfür dieses hohe Amt gewußt, hinter welchem wohleine Krone verborgen liegen konnte! So viel istwenigstens gewiß, daß von ihm gar nicht in Ab-rede gezogen wurde, wie dcrZwcck seiner und desPrinzen Leopolds Reise kein anderer sey, alsUnterhandlungen wegen der Regentschaft anzu-knüpfen, und daß er osficiell begehrte, in Gibraltarzugelassen zu werden. Sir Hew Dalrymple,Gouverneur der Festung, verweigerte den fürstlichen