101
Mitten mttcr den Hoffnungen, die der Hofvon Palermo zu theilen begann, im Augenblicke,wo der Eifer des Herzogs von Orlcans und dieMacht Kdnig Ludwigs XVHI. ihm eine bessereZukunft blicken ließen, brachen die Ereignisse derhundert Tage aus. Der von ihnen in Neapelhervorgebrachte Eindruck war tief und schmerzlich.Abermals stand Verbannung den französischenBourbons bevor; der Weg nach Neapel verschloßsich den italienischen. Letztere waren übrigensauch persönlich von dieser letzten Eatastrophc be-rührt, weil das Geschick Maria Amalicns, derPrinzessin von beiden Sicilicn sich jetzt an dasSchicksal des ersten Prinzen von Geblüt desfranzösischen Hauses gebunden fand. Mit großerBangigkeit erwartete man in Neapel die Entwick-lung des großen politischen Problems, welchesdie erste Restauration gelöst zu haben schien, dasaber der kühne Feldherr von Neuem mit seinesSchwcrdtcs Spitze auf die Schlachtfelder geschrie-ben hatte und vom Siege dessen Lösung verlangte.Man hatte den Abschied der königlichen Familievon Frankreich vernommen, den ernsten und wür-digen Schmerz Ludwigs XVIII., die Anstrengungen