118
meine Wünsche zu krönen, und daß Sie einwil-ligen, die Zahl der Kinder unserer Familie ver-mehren zu helfen. Möchten Sie doch Madame!meine Bitte erhören und recht bald den Augenblickherbeiführen, wo es mir vergönnt seyn wird, zuIhren Füßen die achtungsvollen und zärtlichenGefühle niederzulegen, mit denen ich bin
Madame, werthe Schwester und Cousine
Ihr
sehr ergebener Bruder und VetterKarl Ferdinand."
Die Präliminarien dieser von beiden Regierungenund von den beiden Hauptpersonen selbst sehr ge-wünschten Vermählung schritten rasch vor. Mitaller Förmlichkeit wurde in der Kirche St. Gcrmainl'Aurcrrois das Aufgebot öffentlich verlesen undangeschlagen; denn es war ganz natürlich undvollkommen in der Ordnung, daß das HanSBourbon ganz Frankreich an seinen Familicn-Frcudcn thcilnchmcn ließ.
Am Tage der Vermählung durch Procurationschrieb der Herzog von Bern abermals an diePrinzessin folgenden Brief: