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höchst unglücklich, daß sie Ihnen nicht entgegenkommen kann. Frau von Laferonnays, Ihrevnmo <l'^.tour8, Schwester der Gräfin Blaeas
besonders bewies der Herzog von Berri durch die Er-nennung der Marschallin, Herzogin von Rcggio, zurEhrendame der jungen Fürstin einen sehr richtigenTakt. Entsprossen aus einer der ältesten Familien vonBitryle Fran?aiS hatte Fräulein von Coucp in weit ent-legener Provinz eine sehr moralische und religiöse Er-ziehung erhalten, durch nichts aber war sie vorbereitetworden zu derjenigen Stellung, die sie vermöge ihrerHeirath nun einnehmen sollte. Mit achtzehn Jahrenwurde sie auf ein unermeßliches Theater versetzt, ohneihre Rolle zu wissen, und wohl darf die Behauptungaufgestellt werden, daß sie die schwere Kunst des Hoflebensmehr errieth als lernte. Sie zeichnete sich aus durch dieAnmuth ihres Benehmens, durch einen vorzüglich richtigenTakt und durch die Gründlichkeit eines früh reifen Urtheils.Im russischen Fcldzuge war der Marschall schwer ver-wundet worden; taub gegen die dringenden Bitten ihrerEltern, ihrer Freunde, reiste sie mitten im Winter ab,um sechs hundert Stunden weit von ihrem Vaterlandcentfernt, ihrem leidenden Gemahl die thätigste und zärt-lichste Pflege zu widmen. Das Gefühl erfüllter Pflichtverlieh ihr Stärke. Solche prunklvse Pflichterfüllung,solch edles Betragen, solch hoher Geist ließ die Wahl desHerzogs von Berri auf diese ausgezeichnete Frau fallen.Er wollte, daß sie die erste Stelle im Hofstaate der