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wird die Erste seyn, die das Glück hat, sichIhnen zu Füßen zu legen; sie ist ein Muster vonTugend und sanfter Liebenswürdigkeit, die ich
jungen Herzogin einnähme. Die öffentliche Meinungbilligte diese Wahl und während der dreizehn Jahre, indenen sie ihr Amt bei der Prinzessin versah, war ihrBenehmen stets ihrer hohen Stellung angemessen. Weilsie di^Ncignng ihrer Gebieterin für Künste, ihre Vorliebefür Wissenschaften und ihre rührende Milde für fremdeNoth kannte, so hielt sie es für die edelste Aufgabe ihresLebens, stilles Verdienst zur Belohnung, Verborgene Talentezur Ermuthigung, junge Künstler zur Beschützung, schüch^,tcrncDürftigkeit zur Unterstützung zu empfehlen. Niemandwidmete der Prinzessin eine poetische oder litcrarischeHuldigung, ohne fast unmittelbar darauf eine artigeAntwort zu erhalten und trat der Fall ein, daß die Ebbeihrer Kasse, die keineswegs unerschöpflich war wie ihreFreigebigkeit, sie zwang, die Fluth ihrer zahllosen Ge-schenke zeitweise zu unterbrechen, so antwortete wenigstensdie Herzogin von Rcggio in ihrem Namen mit jenerwohlthuenden Güte, die stets diejenigen tröstet, denen sienicht thätiger helfen kann. Man darf wohl behaupten,daß selten eine Fürstin ein treueres Echo ihrer Freigebig-keit, noch einen ediern Dollmetscher ihrer großmüthigenGesinnungen fand; denn ohne Unterlaß bot die EhrcndamcAlles auf, um alle vortrefflichen Eigenschaften MariaKarolinenS ins hellste Licht zu setzen, damit sie immermehr geehrt und geliebt werde.