Band 
Erster Band.
Seite
159
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15 !)

Nichts war bci dieser Vermählung der Herzoginvon Bcrri vergessen worden, weder die Pracht derGroßen, noch die viel schönere und heiligere Labungund Erfreuung der Nvthleidcndcn. Der König

und drei an den Pfeilern aufgehängt, zeigten die Wappender guten Städte des Königreiches und höher, als einezweite Reihe, erschienen zierliche mit Blumen und Früchtenbeladene Körbe.

Vier große Säulen, überragt von reichen Fahnen,geschmückt mit Sinnsprüchcn und aa ihren Schäften ver-ziert mit Sinnbildern der Gerechtigkeitspflcge, des Handels,der Wissenschaften, der Schiffahrt, der schönen Künste, desKriegs, erhoben sich mitten !n der Kirche. Die PrachtdeS Chores war noch viel größer; reiche Draperien vonblauem Sammet mit goldenen Lilien durchwirkt, Trophäen,goldene Kandelaber, Gruppen von Fahnen der zwölfMairien von Paris und hoch darüber die alte Oriflamme.Eine ungezählte Menge von Lampen, Armleuchtern,Kristallkronleuchtern, mit Kerzen überhäuft, erleuchtetendiese prachtvolle Scene.

Die bürgerlichen und Militärbehörden, die Magistratur,Deputationen der Kammer, die Pairs, die Gesandten,das diplomatische CorpS, die Academien, traten nachund »ach ein und begaben sich an die angewiesenenPlätze.

Um Mittag verkündete der Donner der Kanonen, dasSchlagen der Tambours, das Geläute der Glocken, das