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Erster Band.
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gingen die Pflichten den Vergnügungen vor, undeben so die Armen den Künsten. Man trug ihneneinige Gemälde der holländischen Schule zumKauf an. »Ich habe Ihren Vorschlag überlegt,"schrieb der Herzog an den französischen General-Konsul in Antwerpen, Dcspaliörcs, »und muß denAnkauf weiter hinausschieben. In einer Zeit, womeine Armen meine ganze Kasse in Anspruchnehmen, würde ich mir selbst Vorwürfe machen,wollte ich ein Vergnügen, dessen ich wohl ent-behren kann, so theuer erkaufen.»

Wenn die Bedürftigen nicht die Einkünfte derBewohner des Eliftc-PallastcS aufzehrten, so be,stand einer ihrer angenehmsten Genüsse darin,dieser so cdeln und erhabenen Neigung nachzu-gehen, welche die junge Fürstin in ihrem frühernVatcrlandc geschöpft und welche auch ihr GemahlauS demselben mitgebracht hatte. In der Zusam-mensetzung ihrer Gemäldesammlung erkannte manein königliches Herz vereint mir einem Künstler-Gemüth; nirgends aber gewahrte man jenenkleinlichen Geiz, der Fürsten entehrt. Der Herzogund die Herzogin von Bcrri beschützten die Künste,trieben aber keinen Handel mit ihnen. Den Werken