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Diese Neigung zum häuslichen Leben hinderteaber den Herzog und die Herzogin von Berrikcincswegcs mit dem übrigen Theile der königlichenFamilie in hoher Vertraulichkeit zu leben. Diesebestand damals aus Monsieur, dem Grafen vonArtvis, aus dem Herzog und der Herzogin von An«gvulöme, aus der Linie Orlcans und der Linie Condä.
Monsieur hegte für die junge Herzogin dieGefühle eines Vaters. Der ächt und durch nnddurch französische Geist dieses Fürsten wußte dieAnmuth und die gemüthliche Lebhaskigheit seinerSchwiegertochter hinreichend zu würdigen. DerPavillon Marson, den er bewohnte, wurde fleißigvon ihr nnd ihrem Gemahle besucht.
Die Herzogin von Angoulüme, die man nichtohne innige Rührung betrachten konnte, denndeutlich war an ihrer stolzen und schwermüthigenGestalt das so großartig von ihr ertragene ge-waltige Unglück zu lesen, hatte mit zarter Freund-schaft die junge Verwandte ausgenommen. Zwischendem Herzoge von Angoulömc und dem Herzogevon Berri herrschte zu große Einigkeit, als daßdie von der Prinzessin für ihre Schwägerin ge-hegten Gefühle nicht auch von ihrem Gemahle