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Erster Band.
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hätten getheilt weiden sollen. Die gcsammteerlauchte Familie lebte in der vollkommenstenVertraulichkeit. In ihrem Innern hörte man aufFürst zu seyn, um ganz als Vater, Sohn oderBruder zu erscheinen. Diese Familienanhänglich-keit offenbarte sich auch zuweilen dem größer«Publikum. Am Tage der Aufstellung Heinrichs IV.auf dem Pontneus hielt ein Zufall in der StraßeMarigny den Wagen auf, der die Bildsäuleherbeiführte. Der Herzog von Bcrri, der auf derTerrasse seines Palais stand, bemerkte Monsieurund den Herzog von Angoulemc in ihrem Staats-wagen an der versperrten Passage halten. So wieer gerade da stand, in bloßem Kopfe und blauemFrack, ohne Orden, eilte er gleich hinab und hatteMühe durchzukommen, weil man ihn nicht erkannte.Endlich wurde sein Name von einest: der Anwe-senden genannt, die Menge theilte sich vor ihm,der Prinz durchschritt die ihm geöffnete Gasseund sagte mit einer aller Welt gefallenden Herz-lichkeit: »Entschuldigung, Freunde, mein Vaterund mein Bruder rufen mich zu sich!«

Der Prinz Condö lebte äußerst zurückgezogenund eben so sein Sohn, der Herzog vviVBourbon