Band 
Erster Band.
Seite
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SIS

Herzog von Orkans," antwortete er allen Bitten,»steht dem Throne schon nah genug; ich bin esmeinem Neffen schuldig, ihn nicht noch näher zubringen."

Lag nun vielleicht in dem Betragen des Herzogsvon Orkans irgend Etwas, das diesen unbesieg-baren Widerstand Ludwigs XVIII. rechtfertigte,der sogar durch die Bitten eines Theils seinerFamilie nicht zu beugen war, oder war dirsBetragen selbst so beschaffen, daß es zu solche»wohlwollenden Gesuchen berechtigte, und eine»Schein von Ungerechtigkeit aus diese beharrlicheWeigerung warf? Beide Fragen lassen sich bejahendlösen, obgleich sie ganz entgegengesetzter Natursind. Alles hängt von demjenigen der beiden imCharakter des Herzogs von Orleaus begründetliegenden Systeme seines Betragens ab, welchesman untersuchen will.

So oft der Herzog in den Tuilericn erschien,so oft geschah dies auch mit einer tiefen Rührung,die seine Gefühle der Dankbarkeit und der Er-gebenheit gegen den König ausdrückten. Dieachtungsvolle Zuneigung, die er zu seiner geheilig-ten Person trug, war eine wirkliche religiöse