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Verehrung. Die lebhaftesten Aeusserungen schienenihm nicht genügend, wenn es darauf ankam, densein Herz erfüllenden Gefühlen Luft zu machen.Bei den Familicntafeln, wo die königlichen Gesund-heiten ausgebracht wurden, bewunderte man dieaußerordentliche Wortfüllc und das ungcmeineGefühl, mit welchem er diese Pflicht erfüllte. DerKönig, Monsieur, Madame, die Herzogin vonBcrri, jedes wurde der Reihe nach von seinemToaste begrüßt. Trug sie der Herzog von Orkansnicht sammt und sonders in seinem Herzen?Kaum vermochte das strenge Gesetz der Etiquetteseinen Enthusiasmus in Schranken zu halten.Zuweilen brach aber doch seine Ergebenheit sichBahn und dem Augenblicke vorauseilend, wo esihr erlaubt war, sich auszusprcchen, vernahm manbei solchen feierlichen Gelegenheiten eine wohl-klingende Stimme, die ganz allein die Stilledurch ein vivv I«- Uoi unterbrach. Und dießwar die Stimme des Herzogs von Orkans.
Mit diesen schon an und für sich selbst ge-wichtigen Gründen verband sich noch überdies einepolitische Betrachtung.
Der Herzog von Orkans war ein weiser und