Band 
Dritter Band.
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Gegen die Mitte des Februars kam ein be-rühmter Gelehrter in Maffa an. Er brachte ebenjenen getauften Juden Dcutz mit sich, welcher derHerzogin zu Rom empfohlen worden war. SeinAufenthalt dauerte diescsmal blos 24 Stunden;aber drei Monate später kam er zurück und be-richtete, daß er sich mit einigen Geistlichen nachPortugal begeben und zu diesem Behufe sich inGenua einschiffen werde. Diescsmal hielt er sichdrei bis vier Tage in Maffa auf und bat dieHerzogin um Aufträge nach Madrid und Lissabon-Die Herzogin ließ ihm einige Briefe zustellen unddabei fügte sie mit der ihr eigenen Güte eineUnterstützung an Geld diesem Beweis ihres Zu-trauens bei, das sie jenem Menschen schenkte, derihr auf ganz besondere Art empfohlen wordenwar. Sie sagte zu einer der Personen in ihrerUmgebung: »Ich fürchte, der arme Dcutz wird,Mangel an Geld leiden; ich selbst habe in diesemAugenblick keine Fonds, über die ich gebietenkönnte. Ich mußte fürchten, sein Zartgefühl zuverletzen, wenn ich ihm diesen Diamant zu ver-kaufen gebe, der, wie ich glaube, 6000 Frankenwerth ist. Haben Sie die Güte, ihn selbst zu