50
verkaufen und ihm das Geld zuzustellen, wobeiSie ihm aber vor Allem das kleine Opfer nichtsagen dürfen, das ich jcucs Geldes wegen bringe."
Während seines Aufenthalts in Maffa sprachDeutz von nichts als von griechischer und deutscherLiteratur. Er affektiere einen großen Eifer fürdie Religion und viele Begeisterung für die lite-rarischc Erzeugnisse. Er zeigte den Personen,welche sich zu gleicher Zeit mit ihm im Hotelbefanden, eine Broschüre seines Schwagers Dracküber das ächte Kreuz und dcklamirtc ihnen mitvieler Wärme eine der schönsten Oden Schillersvor. Doch war sein gemeines und zurückstoßendesAenßercs allen Personen, die ihn sahen, unan-genehm ausgefallen. Der Schöpfer legt zuweilenin die Gestalt eines Menschen den Abdruck seinerSeele. Aber Deutz reiste in Gesellschaft ehrwür-diger Priester, welche, ohne ihr Zuthun, Gedankenzerstreuten, die sie für ungerecht hielten. Deutzreiste ab und bald war der ungünstige Eindruck,den er hervorgebracht hatte, verwischt. Er begabsich, wie er vorher gesagt hatte, nach der spa-nischen Halbinsel, und hier war es zuerst, wo seinBetragen in zwei Klöstern, wo man ihm groß-