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und streckten die bittende Hand anderen Hülfreichenzur Unterstützung hin und so sah man diese edlenWeiber als stolze Bettlerinnen, die den Kopf sohoch trugen als das Herz, Almosen sammeln fürden Sieg.
Die Herzogin hörte diese Erzählungen miteiner Freude an, in die sich auch einiger Stolzmischte. Ein solcher Adel der Seele unter denKlaffen der Gesellschaft, welche, die letzten demReichthume nach, oft aber durch edle Gesinnungendie ersten sind, ließ sie Hoffnungen schöpfen füidie Zukunft des Landes. Sie wiederholte oft dieWorte: »Nichts ist unmöglich mit einem solchenVolke!«
Die Herzogin hatte sich in Massa für politischeAngelegenheiten ein Konseil gebildet, mit dessenBeiziehung sie sich über die Maßregeln berieth,welche in dem Augenblick ihres Erscheinens inFrankreich ergriffen werden sollten. Die Personen,die diesen Rath ausmachten, stimmten darinübcrcin, daß die Herzogin die Fragen mit auf-fallender Leichtigkeit aufnahm. Sie ließ sich ge-wöhnlich die einzelnen Angelegenheiten in ihremganzen Detail erklären, und nichts entging dabei