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Dritter Band.
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die Nachricht von ihrer Ankunft das Volk amlebendigsten aufregen würde? Sie wandte sichdeßwegen mit den Personen, welche sich an ihrSchicksal angeschlossen hatten, gegen diesen Punktund fand daselbst auch einen Zufluchtsort in einemkleinen Hause in einiger Entfernung von der Stadt.Hier erwartete sie den Augenblick, wo sie sich denRoyalisten von Marseille zeigen wollte.

In der Nacht, welche der Bewegung voranging,schlief die Herzogin nicht; sie empfand jene siebe-rische Ungeduld der Erwartung, welche brennendesFeuer in die Gedanken gießt. Sie sehnte sichnach dem Tag mit all' der Glut, mit welcherman auf eine Krone wartet. Die Zeit schien ihrnicht mehr vorwärts zu schreiten und der Zeiger,den ihr ängstliches Auge jede Minute befragte,schien ihr unbeweglich am Zifferblatt zu hängen.

Endlich brach der heißerschnte Tag an undwir wollen nun die Ereignisse betrachten, die ermit sich führte.

Während der Nacht vom 29. auf den 30.hatten einzelne Truppen der Royalisten, weißeFahnen tragend, die Straßen von Marseille unterdem Ruft: „Es lebe Heinrich V.!« durchzogen.