Band 
Dritter Band.
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Gegen drei Uhr des Morgens bemächtigten sicheinige Bewaffnete der Kirche von Samt Laurcnt,pflanzten die weiße Fahne aus ihren Thurm undließen die, Sturmglocke erschallen. In dem näm-lichen Augenblick zeigten sich Bewaffnete auf denPlätzen Patache und Consigne und rissen daselbstdie dreifarbige Fahne nieder. Eine ziemlich be-trächtliche Versammlung hatte sich auf dcrTonrctte-Esplanade gebildet, um dort daS Dampfschiff zuerwarten, auf welchem sich, wie man unter derMenge sagte, der Marschall Bonrmont befindensollte. Endlich strömte eine große Anzahl Menschengegen den Justizpallast unter dem Rufe: »Es lebedie Armee! Es lebe Heinrich V.!«

Von hier an schon an war es ersichtlich, daßdie Bewegung einer bestimmten Organisation unddes Zusammenhangs entbehrte. Aus Furcht, denStreich, den man ausführen wollte, ruchbar zumachen, hatte man zu wenige Personen in das Ge-heimniß eingeweiht und es versäumt, die Bevölke-rung auf die Bewegung vorzubereiten. Und doch istes unmöglich, eine offene Revolution in einer Stadtdurchzuführen, wenn man die Menge nicht, soweit es nöthig ist, von den beschlossenen Maßregeln