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Dritter Band.
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Ortes mit dem Herrn des Schlosses, und alsdieser die Herzogin ansichtig wurde, machte ereine Miene der Ucbcrraschung. Er hatte die Ehregehabt, ihr im Jahre 1828, bei ihrer Ankunft zuRochefort, vorgestellt zu werden, und die Figurder Cousine seines Wirths rief ihm so deutlich dieHerzogin von Bern zurück, daß er verwirrt stehenblieb. Ahnte er die Wahrheit oder hielt er dieauffallende Ähnlichkeit der beiden Personen, dieeigentlich nur eine waren, für ein merkwürdigesRaturspicl? — Die Wahrheit ist 'schwer zubestimmen. Jedenfalls hatte die Herzogin ei-nen Schutz in seiner Verschwiegenheit gefunden,wenn sie ihn nicht in seiner Einfalt gefundenhaben würde.

Dieses Schloß hatte sie als letzten Haltpunktgewählt, ehe sie den Boden der Vcndäe betretenwollte: er war ihr Hauptquartier in dem Augen-blick, wo sie ins Feld rückte. Sie verweiltedaselbst neun Tage, nicht um der Ruhe zli pfle-gen, sondern um den Fcldzug vorzubereiten. Gleicham Tage nach ihrer Ankunft sandte sie einensichern Boten mit ihren Instruktionen nach der

Memoiren d. H. v. Derri. III.

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