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glaubte, stehe an seinem Thore und bitte umGastfreundschaft. »Die Herzogin von Berri!«rvicdcrholte er mit firmier steigender Verwunderung,»Die Herzogin von Berri bei mir!"
Er bemerkte hierauf gegen den, der die Her-zogin führte, daß er gerade Gesellschaft bei sichhabe, und daß sich gegen zwanzig fremde Per-sonen in seinem Salon befänden. Es war dießnicht eine Entschuldigung, welche von persönlicherFurcht eingegeben wurde, es war eine Bemerkung,hervorgebracht von der ängstlichen Sorge für dieSicherheit der Herzogin. Diese hob gleich dieSchwierigkeit und endigte die Verhandlung die sichzu verlängern drohte, dadurch daß sie sich an denEigenthümer des Schlosses wandte: »Mein Herr,«sagte sie zu ihm: »haben Sie nicht eine Cousinedie fünfzig Stunden von hier wohnt?"
„O, ja, Hoheit.«
»So stellen Sie mich Ihren zwanzig Gastenals Ihre Cousine vor.«
Man beeiferte sich in die Idee der Herzogineinzugehen, und diese spielte ihre Rolle so natür-lich, daß niemand den geringsten Verdacht schöpfte.Den andern Tag jedoch speiste der Pfarrer des