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Dritter Band.
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Von diesem Augenblicke an trat der Herzoginvon Bcrri ein Hinderniß entgegen, welches sienicht hatte ahnen können, und dessen wir noth-wendig erwähnen müssen, weil es, wie wir sehenwerden, einen Hauptcinfluß auf die Ereignisse inder Vcndöc ausübte.

Jede besiegte Partei, welche die höchste Gewaltwieder zu erringen sucht, hat dazu zwei Wegevor sich: der eine aber kürzere ist der Weg offenerGewalt, der andere, gesetzmäßige aber langsamereist der Weg moralischer Wirkung und parlcmcn-tärischcn Einflusses. Wie sehr man auch versuchthatte, die Einheit der realistischen Partei zuerhalten, so geschah es doch, und zwar ganz demnatürlichen Laufe der Dinge gemäß, daß sich inihrer Mitte zwei Schattirnngcn ausbildeten, jenenbeiden von uns oben angegebenen Handlungs-weisen entsprechend. Zwar hatte diese Trennungnichts Gehässiges und Bitteres an sich; dieGränzlinic war nicht so grell gezogen, daß da-durch die Männer, welche diesen beiden entgegen-gesetzten Tendenzen folgten, in zwei völlig abge-sonderte Klassen geschieden worden wären. Jedochbleibt es nichts desto weniger wahr, daß diese