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Dritter Band.
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Herzogin. Er war nach der Ventwe gerufen wor-den, um in der ersten Hälfte dcS Junius vorden Assisen von Vannes eine Rechtssache zu ver-fechten. Er wollte diese Gelegenheit benützcn,um zugleich eine Reise nach dem Westen zumachen und um die Herzogin von Berri daselbstzu treffen. Wie er selbst in seinem Verhör an-gibt, hatte er in Paris politische Unterredungenmit mehreren Personen gehabt, welche durch ihrenloyalen Charakter wie durch ihr Talent in derMeinung dcr Lcgitimisten beinahe so hoch standen,wie er, und das Resultat dieser Unterredungenwar die innige Ueberzeugung gewesen, daß mandie Fürstin bewegen müßte, Frankreich zu verlassen,und den Plan eines Bürgerkriegs aufzugeben. Dienämliche Ansicht also, welche schon in der VcndscEinfluß gewonnen hatte, sollte nun auch, so wollteman wenigstens versuchen, bei der Herzogin selbstEingang finden.

Die allbekannte BcrcdtsamkcitBcrryers machteseinen Namen zu populär, als daß es ihm nichtleicht geworden seyn sollte, Zugang bei der Her-zogin zu finden. Er durfte sich nur zu erkennengeben, und alle Wege standen ihm offen. DieseMemoiren d. H. n, Berri. in. 10