Band 
Dritter Band.
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Mitleid, er bat ihn blos, indem er ihn die Hälftedes Goldes einhändigte, das er im Gürtel trng,- einen Priester herbeizuholen, der ihm in seinerlegten Stunde bcisiehen sollte; denn in diesemVatcrlande des Hcldcnmuthcs nnd der religiösenEinfalt wünscht man als Christ zu sterben, nach-dem man als tapferer Soldat gefochten hat. DerMensch empfängt das Gold und entfernt sich ohnedie heilige Sendung zu vollziehen, die er über-nommen hatte. Er schämte sich nicht, einemSterbenden, der im Begriff war, vor Gott zutreten, den letzten und höchsten Trost zu entziehenund ihm im bevorstehenden Todcskampfc den Segendes Priesters zu rauben. Doch die Vorsehungwollte, daß kurze Zeit nachher ein Bauer derVendöe an ihm vorübcrkam. Bonrcceuil, dessenSchmerzen von Minute zu Minute heftiger wur-den, bat ihn um den nämlichen Dienst, um dener auch den Nationalgardistcn gebeten hatte undbot ihm das Gold an, das ihm noch gebliebenwar. Der Vendeer schlug das Gold aus, führteaber in aller Eile einen Priester herbei: er dachtezu edel, um das Zeichen des Kreuzes einem ster-benden Christen zu verkaufen. WieBayard beichtete