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Tag vorher eine Haussuchung in dem Schlössegehalten hatte, so kannte er die Töchter des Haus-besitzers. Als er die beiden. Reiterinnen an sichvorbeikommen sah, sagte er so laut, daß sie eSgUt hören konnten, er finde es sehr sonderbar, sieso allein und ohne Begleitung im Lande herum-ziehen zu sehen. Aber die Herzogin trug einenSchleier, den er glücklicherweise nicht zu hebenverlangte, weil er durch die Kleidung getäuschtwurde, und so entging sie dieser Gefahr.
Sie hielt sich nur eine einzige Nacht auf demSchlosse auf. Jeden Augenblick konnte sie daselbstentdeckt und festgenommen werden, und so schwie-rig auch der Auszug aus demselben seyn mochte,so zauderte sie doch nicht, sondern schritt keck durchdie Schildwachcn, welche das Haus umzingelthielten und entfernte sich unter Begünstigung derNacht. Au dem Sohne des Vcnd«-crs, der ihrGastfreundschaft gewährt hatte, sprach sie: „Wirmüssen fort von hier, und müßten wir auch dasFeuer eines ganzen Regiments aushalten."
Ihr nächster Zufluchtsort war eine Mühle, undnach dieser ein Pachthos nicht weit von Nantes.3n der Nacht vom 4. aus den 5. Juni kamen