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erlaubte ihr nicht, ihren Weg mit bloßen Füßenfortzusetzen, sie war also genöthigt, das ranheLinderungsmittel, das ihr die Anstrengung ihresWegs bisher erleichtert hatte, wieder aufzugeben.Wer die Herzogin so ihre Fußbekleidung vor denThoren von Nantes wieder anlegen sah, belobtesie gewiß wegen dieser ächt bretagnischen Spar-samkeit, indem Jeder bei der Herzogin die Absichtvermuthen mußte, auf dem Markte im Staateauftreten zu wollen, wenn sie vor allen Blickenihre Schuhe zur Schau trüge, die sie so sorgfältigbis an die Thore der Hauptstadt der Vendse ge-schont hatte.
Auf der Brücke Pyrmile kam der Herzoginplötzlich ein Detaschcment entgegen, das von einemehemaligen Gardcoffizier kommandirt wurde. Sieerkannte ihn sehr gut und erinnerte sich, ihn oftgesehen zu haben, wenn er den Dienst im Schlossegehabt hatte. „Der Offizier," sprach sie einige Zeitdarauf: „der das Detaschcment kommandirte, dasmir an der Brücke entgegenkam, hat mich scharfangesehen: ich glaube, daß er mich erkannt hat.Wenn dem so ist, und ich je noch glücklicheTage erlebe, so soll er sehen, daß Karvline von
Memoiren d. H. v. Lern. III. 14