Augenblick seitwärts der Straße an, raffte eineHandvoll schwärzlicher Erde zusammen und ver-wischte den letzten Ucbcrrcst der Prinzessin, welchedie Bäuerin noch an sich getragen, indem sie mitdieser, von der Straße genommenen. Schminkeden untern Theil der Beine und die Füße cinrieb.
Noch war man zwei Stunden von Nantesentfernt, aber seitdem die Herzogin ihre rauheFußbekleidung abgelegt hatte, dachte sie nichtmehr an die Anstrengungen der Reise. Sie hattesich an ihre Tracht gewöhnt und spielte ihre Rolleals Bäuerin vortrefflich. Unter den vielen Land-leuten, die vorübergingen, schien nicht einer aufden Gedanken zu kommen, daß diese Kleider vongrober Wolle eine Prinzessin von königlichem Blutbedecken könnten, und daß diese Bäuerin, die jetztbarfuß auf den Stcinstraßcn dcr Vcndöe einhcrzog,einst die Königin der Feste in den Tuilcrien gc-gewcsen sey, deren altes Echo den Schall derleichten Schritte ihrer jugendlichen Herrscherinfreudig beantwortet hatte.
Man näherte sich Nantes. Die Herzogindachte nur darauf, ihre Schuhe und Strümpfewieder anzuziehen, denn das Pflaster der Stadt