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Dritter Band.
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Blutvergießen und allem Greuel der wildestenMordlusi preisgegeben war, ein Zustand, der solange dancrte, als der Prokonsul Carricr dortresidirte, gewährte das Versteck in der oberenSchloßsiraßc den Flüchtigen und Geächteten einAsyl. Es bestand aus einem Winkel, der vondem Kamine gebildet wurde, dessen Platte denIngang zu dem Versteck schloß und die sich aufden Druck einer Feder öffnete. Dieses Asyl, wel-ches wahrend der ersten Revolution mehrerenRoyalistcn das Leben, gerettet hatte, sollte auchjetzt im Fall einer Gefahr, die Mutter HeinrichsDieudonnä aufnehmen. Dieser steinerne Käfig,kaum vier Fuß im Quadrate haltend, verriegeltund vermauert, aufgehängt ivcit ab vvm Bodenwie ein Nest, aber wie ein Nest, in welches weder» Luft noch Licht cinzudriugm vermochte, dieß warder einzige, etwas sichere.Aufenthalt, welcher derHerzogin in einem Königreiche übrig geblieben war,das sie für ihren Sohn zu erobern gehofft hatte.

Wir haben das gcschäftvolle und thätige Lebengesehen, welches die Herzogin im Westen geführthatte. Ihre jetzige Lebensart war dagegen eineganz andere: von beständiger Bewegung war sie