S3l
werden, um sodann entscheiden zu können, ob derUcberbringcr derselben bei der Herzogin eingeführtwerden dürfe. Deutz weigerte sich, in diesen Vor-schlag einzugehen; er sagte, er werde einige Tagein Paimboeuf zubringen und hoffte nach seinerRückkehr bei der Herzogin Zutritt zu erhalten.Er reiste auch wirklich ab, immer in Joly's Be-gleitung, welchen die Polizei wie einen Schartenan seine Person geheftet hatte. Der eine derbeiden Reisenden gab sich für einen Kapitalistenaus, der Güter kaufen wollte, der andere füreinen Feldmesser. Ging der Jude etwa schon mitdem Gedanken um, sich für die dreißig SilberlingeAecker zu erkaufen?
Als er nach seiner Rückkehr seine Bitten er-neuerte, ohne mehr Gehör zu finden, entschloß ersich, die wichtigen Depeschen, die er für die Her-zogin in Händen hatte, zu dcponircn. Dadurchwurde diese überzeugt, daß es wirklich Deutzwar, der sie um eine Unterredung bat, undnun willigte sie auch ein, ihn zu sehen. AlsDeutz die Depeschen übergab, hatte er nichtvergessen, beizufügen, er habe noch den fernerenAuftrag, der Herzogin weitere mündliche Mit«