218
Eisen und hölzerne Stangen schlugen mit verdop-pelter Kraft gegen die Mauer des Verstecks underschütterten dieselbe. Den Gefangenen kam esvor, als ob das Haus Duguigny und die Nach-barhäuser niedergerissen würden. Die Herzoginhatte folglich keine andere Aussicht, als, entwedervon den Flammen verzehrt oder unter den Trüm-mern begraben zu werden. Dennoch, sogar untersolchen Umständen, verließ sie ihr Muth undihre Heiterkeit nicht, und mehrere Mal konnte siesich nicht enthalten, über das Gespräch der beidenGcnsdarmen, welche sie bewachten, zu lachen.Die Unterhaltung dieser beiden stockte bald; dereine derselben schlief ein trotz des schrecklichenLärms, den man in den benachbarten Häusernmachte; denn schon zum zwanzigsten Mal haltensich die Nachsuchungcn abermals um den Versteckconccntrirt. Sein Gefährte, für den Augenblickerwärmt, hatte unterlassen, das Feuer zu unter-halten ; die Mauer und die Kaminplatte erkaltetenwieder. Dem Herrn von Mcsnard war es ge-lungen, einige Dachsparren aufzureißen, und diefrische eindringende Luft hatte die glühende innereAtmosphäre wieder abgekühlt. Alle ihre Besorgnisse