Band 
Dritter Band.
Seite
253
JPEG-Download
 

253

ihre Gefährten folgten ihr. Es war gegen 9'/r Uhrdes Morgens, seit sechszchn Stunden waren sieohne Nahrung in dem Versteck eingeschlossengewesen.

»Mit den ersten Worten verlangte die Herzoginnach mir. Einer der Gcnsdarmc» holte mich so-gleich aus dem Erdgeschoß, wo ich mich bis jetztaufgehalten hatte.

»Ich begab mich alsbald hinauf, begleitet vonHerrn Baudot, Substitutcn -es Gcneralprvkuratvrsin Nantes, und von mehreren Offizieren, welchegerade bei mir waren. Meine Pflicht und dasGefühl der Schicklichkeit riefen mich zu der Her-zogin. Bei meiner Ankunft hatte sie das Zimmer,wo der Versteck war, verlassen, und befand sichin dem, wo sie den Dcutz empfangen, und welchesJoly das Audicnzzimmcr genannt hatte. Siehatte sich in eine Art Kabinct eingeschlossen, umnicht den Blicken der Neugierigen ausgeätzt zuseyn, welche herauskamen, um sie anzugaffen.Kaum hatte ihr das Fräulein von Kcrsabiec meineAnkunft gemeldet, lals sie herauskam. »G c n c-ral,« sagte sie zu mir, »ich ergebe michIhnen und überliefere mich Ihrer