26 K
Thrones vom 7. August über das Benehmen der Her-zogin. — Schlußbctrachtnngcn. — Eigenthümliche Lageder Herzogin. — Brief des Herzogs von Berri, der aufden Entschluß dcrHerzogin bedeutenden Einfluß übte. —Sie will thu», waS, wie sie glaubt, dieser Fürst auchgethan haben würde.
So sind wir nun zum Schlüsse unseres Werkesgelangt. Wir übergehen die Versetzung der Her-zogin nach Blaye und die traurige Reise, welchesie auf dcr Capricieuse nach ihren neuen Gefängnißmachte. Wir erwähnen nicht des Schmerzes derRoyalistcn bei der Nachricht von ihrer Gcfangen-nchmung; jener unzähligen Adressen, welchevon allen Theilen von Frankreich her, eingesendetwurden und die Freilassung der erlauchten Ge-fangenen verlangten. Eben so wenig wollen wirerwähnen, wie so viele edle Herzen und hoherVerstand in dem Bestreben zusammentrafen, solchgroßem Charakter und solch stolzem Muthe ihreHuldigung darzubringen. Alle Ertrcmc, alle Alttr,alle Stände vereinigten sich in gleicher Absicht, zugleichem Wunsche; ernste Männer des Rcchtömit ihrem gewichtigen Worte, Frauen mit ihrerfeurigen Begeisterung, Staatsmänner von gewal-tigem Rufe, mächtige Herrscher über Gedanken