sich zu unterwerfen, aber man wünschte günstige Bedin-gungen. Den z r. kamen zwei Parlementaire zu Vic-tor. Sie verlangten, daß die Cortes zu Sevilla zusam-menberufen wurden, um die Reichsgesetze herzustellen. Derfranzösische General versprach ihnen schriftlich Schutz,Vergessenheit des Vergangenen, und Befreiung von un-gesetzmäßigen Contributionen. Dieses Versprechenwar zur Bestimmung der Behörden hinreichend, derfranzösischen Armee ihre Thore zu öfnen. Sobald Jo-seph von diesem glücklichen Ereignisse Nachricht erhielt,eilte er sogleich herbei, um aus dem Alcazar zu Se-villa den i. Februar einen Aufruf zu erlassen. Auchverlor er seine Zeit mit Danksagungen an seine Armeeund sagre zu den Soldaten: „der König von Spanienwill, daß sich zwischen den Säulen des Herkules einedritte Säule erhebe, welche der entferntesten Nachwelt undden Seefahrern beider Welkrheile die Erkenntlichkeit derfranzösischen Anführer und Corps bezeuge, welche Spa-nien erobert haben." Statt sich die Zeit mitPhrasenmachenzu vertreiben, sah der Herzog von Albuquerque, deraus Estremadura herbeigeeilt war, ein, daß er keinenAugenblick zu verlieren habe, wenn er Cadix rettenwolle. Den 4. Februar warf er sich mit allen seinenTruppen in diese Stadt und den 5. trafen die Franzo-sen zu Chicla na ein. Vom 29. Januar bis zum z.Februar hätten sie in Cadix ohne Hinderniß einrückenkönnen, wenn sie des Tags auch nur sechs Stunden weitmarschirt wären. M 0 rtiers Corps war mehr als hin«
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