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"schon Sebastiani öffentlich bekannt gemacht hatte, dieSpanier hätten ihren Eid der Treue dem Könige Jo-se p h mit dem größten Vergnügen geleistet, so fand er-och für gut, ehe er gegen Malaga aufbrach, dasSchloß Alhambra in Vertheidigungszustand zu sehenund eine Bejahung von 1202 Mann hineinzulegen, umunter den Einwohnern Ruhe zu erhalten.
Den 4. Februap marschirte der General MilhaudMit einem starken Vortrabe nach Antequera. Den5. zog er nach Malaga. Die spanischen Posten wur-den angegriffen, in ihren Stellungen überwältigt undMußten sich zurückziehen. Sie sammelten sich bei Mala-ga wieder, verfuhren von neuen angriffsweise und trie-ben die Franzosen zurück. Sebastiani traf zurUnterstützung seines Vortrabes mit einer Verstärkungvon Fußvolk ein, und ließ die Spanier auffordern, dieWaffen zu strecken. Zur Antwort rückten sie vor, erho-ben ein gewaltiges Geschrei und machten auf die Fran-zosen ein sehr heftiges Kanonen - und Kleingewehrfeuer.Der Boden war zu den Bewegungen der Reiterei gün-stig. Sebastiani benuhte diesen Vortheil und zwangdie Spanier zur Flucht nach Malaga, wo er zu-gleich mit den Flüchtlingen einzog. Das Feuer dauerte«ine Zeitlang in der Stadt aus den Fenstern und von denDächern fort. Die Ankunft des französischen Fußvolksmachte dem Gefechte ein Ende; die Einwohner unlerwar.fen sich.
Diese Umstände beweisen, daß es den Spaniern