gerer Widerstand unnütz sey. Diese schöne Vertheidigungvon 25 Tagen von der Eröfnung der Laufgräben an,macht Don Andre Herasti, so wie den Einwohnernvon Ciudad Rodrigo, Ehre, welche, obschon einersehr mörderischen Beschießung ausgesetzt, doch die Be-satzung aufmunterten und mit ihr freudig alle Mühselig-keiten und Gefahren theilten. In der Festung fand man«ine große Menge Geschütz und viel Munition nebst rei-chen Magazinen. Die Besatzung war 6000 Mannstark.
Obschon Masse na eine größere Macht als LordWellington hatte, so machte er doch, da er seinen vo-rigen Ruhm nicht aufs Spiel setzen wollte, in der Ge-gend von Ciudad Rodrigo Halt, bis der Befehls-haber des 2. Corps, Reg nier, wieder über den Tajagegangen sey, um sich nach Castello Branco zu be-geben und die rechte Flanke der verbündeten Armee zu be-drohen. Der englische General hatte diese Bewegungvorausgesehen und der General Hill hatte Befehl, die-sen Punkt zu decken, dessen Behauptung zur völligenAusführung von Lord Wellingtons Plane durchausnothwendig war. Den 24. July griff Ney, von Iu -yot unterstützt, den englischen Vortrab unter dem Ge-neral Crawfurd an. Die Partie war ungleich, dieFranzosen waren viermal stärker. Crawfurd ließdaS Fort la Conception in die Luft sprengen, und zogsich auf der Straße von Alverca in sehr guter Ordnungbis an die Coa zurück. Die Brücke vertheidigte er bis