blokiren, weil er hoffte, der Hunger werde sie aus ihrenLinien heraus treiben, um eine Schlacht zu liefern. Sei-nen linken Flügel stellte er zu Villa Franca, seinenMittelpunkt zu Alenquer, und seinen rechten Flügelgegen 9tta hin auf.
Der französische Heerführer bewies dadurch deutlich,daß er seinen Kriegsruhm Bonaparte zu verdankenhatte. In der That zeigte er feit seinem Ausbruche vonAlmeida weder Kühnheit noch Vorsicht. Ohne derFehler zu erwähnen, die er bei dem Angriffe von B u -zaco beging, finde ich es an ihm sehr zu tadeln, daß erauf Lissabon marschirte, ohne einen entscheidenden Sieggegen die Verbündeten in einer Stellung erhalten zu ha«ben, wo er seine schöne Reiterei und die Geschicklichkeitfeiner Truppen in künstlichen Bewegungen benutzen konnte.Als er sah, daß Lord Wellington zu Pombal eineSchlacht ausschlug, hätte er bloß seinen Vortrab bis nachLeyria vorrücken lassen sollen. Zwischen dieser Stadtund dem Mondego hätte er können die Hälfte seinerArmee in Cantonnirung legen und den Ueberrest der Trup-pen zwischen Co imbra und Porto aufstellen sollen. Erhätte sich ein Schlachtfeld wählen können, wo Welling-ton gezwungen gewesen wäre, sich mit ihm in Kampfeinzulassen , um Portugal von den Bedrückungen seinerFutterholer zu befreien, die er alsdann sehr weit nachallen Richtungen hatte vorschicken können. Er würde sichnicht den Vorwurf zu machen gehabt haben, daß er durcheine beispiellose Nachlässigkeit gegen drei tausend in der