verlangten zu stürmen und der General gab eben seineEinwilligung dazu, als der Gouverneur von neuem Par-lementaire schickte, die sich den vorgeschlagenen Bedin-gungen unterwarfen. Die Besahung war kriegsgefan-gen und nahm ihren Marsch auf Saragossa. Siewar 7 bis 8000 Mann stark. In der Festung fandman r ?7 Feuerschlünde und Vorrathe aller Art.
Vergebens hält der französische Heerführer der Ver-theidigung Saragossas die größten Lobsprüche, umseiner Eroberung eine um so größere Wichtigkeit zu ge-ben. Er hätte sein Belagerungstagebuch nicht bekanntmachen sollen, und dann härte man sich auf seine Aeuße-rungen verlassen kötmen. Eine Besahung von 8c>ooMann, welche die bedeckten Wege besehen läßt, ohnevon Seiten der Belagerer einen Kanonenschuß erhaltenzu haben, ist durch diesen einzigen Umstand auf immerentehrt; der Gouverneur, der als die Hauptursache einesso zaghaften Betragens angesehen werden muß, verdientvon feinem Könige und seinem Vaterlande als ein Fei-ger , als ein Unwissender und Verräther mit Schande ge»brandmarkt zu werden« Ich schreibe auch den Fall dieserFestung der Nachlässigkeit des spanischen Gouverneurs zu.Man hätte einen Offizier von ausgezeichnetem Verdienstedaselbst anstellen sollen. Suchet sagt in seinem Be-richte, „daß dieser Gouverneur ein Schwachkopf sey, dervon zwei bis drei Häuptern umgeben, welche die Gewaltunter sich theilten." Die Unternehmung, welche gegenMalaga bestimmt war, würde mit weit größerm Vor-