schrecklichen als blutigen Kampfs; wäre er hingegen gleichvom Anfange des Gefechts an zwischen den Mittelpunktund den rechten Flügel der Franzosen eingedrungen,so würde das Schlachtfeld beinahe gar nicht streitig ge-macht worden seyn. Vilate, der Victors rechten ^
'Flügel bildete, fand sich von den bethen andern Divisio- >
nen abgesondert, die Linien, deren Bewachung ihm an-vertraut war, würde er geräumt, und sich über Hals undKopf zurückgezogen haben, um nicht eingeschlossen zu wer-den. Lapena hätte dann seine Colonne mit dem rech-ten Flügel geleitet, und würde auf diese Art den Mittel-punkt der Franzosen bedrohet haben, die über dieKühnheit dieses Manövres und die Unerschrockenheit derEngländer erstaunt sich sogleich zurückgezogen habenwürden, um einer Vernichtung zu entgehen, welche !sicherlich der Ausgang einer längern Vertheidigung indieser Stelle gewesen wäre. „Die große Kunst desKriegs besteht darin, vieles durch Bewegung und durchwenig Blutvergießen zu erobern."
Dieses Treffen war sehr mörderisch, ob es schon 'bloß zwei Stunden dauerte, weil Victor den klugen ^Entschluß gefaßt hatte, sich in seine Verschanzungen zu !Chiclana zurückzuziehen. Der Verlust der Franzo-sen war fthr beträchtlich; man rechnete ihn auf zvooMann, die außer Stand zu fechten gesetzt waren; unterdenselben befanden sich mehrere höhere Offiziere. DerGeneral Rousseau und der Oberste Autie, welchesbeide zwei sehr geschätzte Ofsiciere waren, befanden sich