tigung um so mehr, da er von dem Marschall Suchetdie Nachricht erhalten hakte, der Augenblick wäre nichtgünstig, gegen einen stark befestigten Ort, wie Alicante,zu marschiren, zu dessen Eroberung Belagerungsgeschütznothwendig war. Da er die Nachtheile seiner Abwesen-heit von der Armee von Portugal einsah, so machte ersich nach dem Tajo auf den Marsch, was er einige Ta-ge früher hätte thun sollen. Den 2 Z. stieß er wieder zuMarmont, mit dem dreifachen Verdruß, nichts beider Einnahme von Valencia gethan zu haben, bei sei-nem Unternehmen gegen Alicante gescheitert, und nichtzur rechten Zeit eingetroffen zu seyn, um Ciudad Ro-drigo zu retten.
Kurz nachher schickte Suchet den' General Hari 6-pe mit einer Division ab, um die Besatzung von Ali-cante an der Absendung von Streifcorps tief ins Landhin zu hindern. Auch ließ er einen Parlemcntär abge- Ihen, unter dem Verwände, die Festung aufzufordern,allein dies geschah blos in der Absicht, um die Festungs-werke und Umgebungen der Stadt zu untersuchen; denndie Parlementäre sind größtentheils weiter nichts als ehr-bare Spione, die ein geschickter General oft mit Vortheilgebraucht. Der Commandant gabHari 6 pe die näm-liche Antwort, wieMontbrun. Der angebliche Grunddieser Botschaft bezog sich auf die Auswechslung derspanischen Gefangenen von Valencia gegen ungefähr2 oc>o Franzosen, die sich zu Alicante befanden-Man war über diese Auswechslung zwischen Blake und