Wellington lebhaft das Fort Picurina beschießen.Die Einnahme dieses Postens war zur Erleichterung derFortsetzung der Laufgräben gegen denHauptwM hin noth-wendig. Sobald daher daö Geschütz die Pallisaden be-schädigt hatte, wurde dieses Werk mit zoo Mann Kern-truppen mit dem Degen in der Faust weggenommen.Der Commandant von Badajoz, General Philip-xon, den dieser Umstand beunruhigte, weil er seineWiderstandsmittel auffallend verminderte, machte aufder Stelle einen starken Ausfall, um Picurina wiederzu nehmen. Diese Bewegung hatte man vorausgesehen.Die Franzosen wurden zurückgeschlagen und die Eng-länder setzten sich im Fort fest. Dieser Vortheil er-leichterte die Anlegung der zweiten Parallele fast ohneVerlust. Der Angriff beschrankte sich auf die Fronte,dje durch die Basteien von la Trinidad und von San-ta-Maria gebildet wurde«
Am 6. April schienen drei Breschen zugänglich.Der General Picton erhielt den Auftrag zur Ersteigungdes Schlosses, das auf der rechten Seite des Angriffsan der Guadiana liegt. Durch die drei Breschensollten zwei Divisionen stürmen. Gegen das Fort Par -dallay, das Fort Sän - Christoval und anderePunkte des Platzes auf den beiden Guadianaufernwurden mehrere falsche Angriffe befohlen. Um. zehn UhrAbends setzten sich alle Colonnen in Bewegung. So vielKühnheit krönte der vollständigste Erfolg, ausgenommenan den Breschen. Die heldenmüthigste Unerschrockenheit