Die Madrider Zeitung vom 14» August enthält inHinsicht der Engländer folgenden Artikel: „Braveund edelmüchige Bundesgenossen, ihr habt zu Madridnicht die Pracht gefunden, die euern Siegen gebührt,allein das Volkchat euch lein Herz gezeigt, und zwar diesim Unglück so standhafte und in seinen Entschlüssen ebenso feste als zärtliche und dankbare Herz."
Politische Ereignisse sind für den großen Haufen desVolks das, was die Winde für die Meereswellen sind»Die Zufriedenheit der Spanier, die grenzenlos war,verschwand, sobald Lord Wellington ein Anleihen von2 Millionen Piastern verlangte. Diese Maßregel standmit Großbritanniens großmüthigem Benehmen imWiderspruch, das immer seinen Bundesgenossen geborgt,und nie Hülfsgelder von ihnen verlangt hat. Schickte es stehwohl für den Helden von Salamanka, diesen unglückli-chen Castilianern eine Contribution aufzulegen, dieseit beinahe vier Jahren im äußersten Elende und in dergrößten Verzweiflung waren ? Ich will gern glauben,daß Lord Wellington blos dem Andränge der spani-schen Heerführer nachgab, die Geld brauchten.
Die Stellung am Tajo, welche Joseph mit sei-ner Armee beseht hielt, sollte angegriffen werben, als er,dessen Haupteigenschaft die Vorsicht ist, den i 6 . Tole-do räumen ließ, und sich auf der Straße von Valen-cia zurückzog/ um sich mit den Verstärkungen zu verei-nigen, um welche er die Marschälle Suchet und Soultersucht hatte. Der Letztere, der Bonapartes ganzes