welche die Einnahme von Madrid erregte, so mußich einen Augenzeugen von dem sprechen lassen, was indieser Hauptstadt vorging. In einem Briefe vom »4-Aug. drückt er steh folgendermaßen aus: „endlich sindunsere größten Hoffnungen und Wünsche erreicht. Den12. rückte Lord Wellington in dieser Stadt ein. Un-möglich kann ich Ihnen eine richtige Vorstellung vonder Begeisterung machen, mit der man uns empfangenhat. Alle Einwohner waren uns mit Freudenthränenim Gesichte entgegengekommen. Jedermann, vom Höch-sten bis zum Niedrigsten, umarmte entweder den Offi-zier oder den gemeinen Soldaten, den er habhaft wer-den konnte, wahrend wir marschirtcn.... Sie ludenuns zu sich ein, und drangen darauf, daß wir beina-he an jeder Straßenecke mit ihnen Wein tranken. DesAbends wurde die ehemalige Regierung, die Cortesund Ferdinand VII., unter den Beifallsbezeügun- ^gen der ganzen Stadt von neuem ausgerufen. DieSoldaten des Empecinado und des del Medicoschienen voll Stolz, auf den Straßen ihrer Hauptstadtherumziehen zu können. Die Erleuchtungen waren herr-lich und bestanden hauptsächlich aus großen Lichtern,die man auf die BalconS gesetzt hatte« Alle Pallastewaren von außen mit prächtigen seidenen Teppichen ge- ^ziert. Ick versichere Sie, es war für einen Englan' !der kein kleines Vergnügen, auf den,Straßen von Ma-drid herumzugehen und^von den Spaniern als Be-freier ihres Vaterlandes begrüßt zu werden."
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