Spanien besaß. Seit acht Monaten organisirte LordWellington eine auserlesene Armee. Die Zeitungenmachten bekannt, er beschäftige sich blos mit der Jagdund mit Lesen, während er Tag und Nacht mit Besu-chung der CamonnirungSquartiere ^ Besichtigung derTruppen, und Zusammensetzung des Materiellen seinerArmee zubrachte. Und troz seiner Anstrengung konnteer dennoch nur mit 8o,O0O Mann den Fkldzug eröfnen,worunter 6020' Reiter waren. Joseph Bonapartehätte ihm ro2,c:oo entgegenstellen können, worunterr2,222 Reiter waren. Die falschen Anordnungen sei-nes Major-Generals gaben ihm am Tage der Schlachtblos 62,222 gegen 80,220, woraus sich ergiebt, wiescharfsinnig der iobspruch Ludwig XIV. von dem Herzo-ge von Vendome ist, als er seinen Sieg bei Villa-viciosa erfuhr: „das vermag ein großer Mann."Ohne eine Beschuldigung von Partheilichkeit kann manvon dem bei Viktoria geschlagenen Joseph sagen:„das ist.das Werk eines kleinen Mannes." Ich weiß,daß meine Offenherzigkeit den Schmeichlern mißfallenwird, aber ich ringe nach dem Beifalle rechtlicher Män-ner, die mir Recht geben werden, daß ich die Wahrheitsowohl den Königen als ihren ehrgeizigen Unterthanenzut Belehrung zu sagen wage. Die ersten Stellen gehö-ren Männern von wahrem Verdienste, die sowohl ihremVaterlands nützlich seyn, als auch die Waffen ihresOberherrn verherrlichen können.
Lord Wellingtons Bewegungen bei Eröffnung