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Geschichte des Kriegs in Spanien und Portugal von 1807 bis 1814 / von dem General Sarrazin. Aus dem Französischen übersetzt
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319
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Verlage bei Viktoria gerächt, und in der öffentlichenMeinung die Ucberlegenheit über Lord Wellingtonbehauptet haben, die er sich durch seine Siege sowohlim Norden als im Süoen von Europa erworben hatte;der Kriegsschauplatz würde sich an die Ufer des Ebro.gezogen und Suchet das Königreich Valencia ge-räumt haben, um sich semen Magazinen an diesem Flussezu nähern; dagegen machte der Verlust der Schlachtbei den Pyrenäen die Uebergabe von Pampelo-na zur Gewißheit, und warf die Franzosen auf ihrGebiet zurück. Spanien war frei, ausgenommen Ca-talonien und die sisten Plätze, in die Suchet Be-satzungen gelegt hatte.

Da die französische Regierung keine Berichte vonden Tagen des 28. und zo. Iuly bekannt gemachthat, so kann man Soults Verlust blos aufs unge-fähr berechnen. Lord Wellington schlägt ihn auf15,000 Mann an, die außer Stand zu fechten waren,und rechnet jenen dsx Verbündeten auf 6020. DieUmstände, in denen sich beide Armeen bald angreifendbald vertheidigend befanden, machen es glaublich, daßdieser blutige Kampf beiden gleich verderblich war, unddaß jede der beiden Parteien ungefähr 8000 Mannan Todten, Verwundeten und Gefangenen verlor. Auchkann man mit Recht behaupten, daß sich die Generaleund Soldaten beider Armeen großen Ruhm erwarben.Wenn Lord Wellingtons Gestirn auf einen Augen--blick jenes des Marschalls Soult verdunkelte, so ge-