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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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Claſſ.- XXVIII. Vom Kochen. 697

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uͤber/ und ein wenig Butter/ thut alsdann die andere Helfft darauf/ und dieuͤbrige Kraͤuter/ Roſinlein und Butter daruͤber/ laͤſſets backen/ man kan ſie als-dann warmoderkalt eſſen.

n. Eine Paſtete von einem Hirſch.

Man quillet oder kocht das Fleiſch ein wenig auff/ und leget es die Nachtuͤber in rothen Wein und Wein⸗Eſſig; ſpicket es gantz dick/ und wuͤrtzet es mitPfeffer/ Saltz/ Naͤgelein/ Mußcat⸗Blumen/ Mußcat⸗Nuͤß und Imber/ haͤcktes in einer tieffen Paſtete von Roggen⸗Taig mit ein gut Theil Butter/ undlaͤſſets ſich wohl einziehen/ macht oben ein Lufft⸗Loch in der Paſtete/ und wannman ſie auß dem Ofen außnimt/ ſorichtet man ſie mit Butter und Wein⸗Eſſigzu/ verwahret ſie/ und iſſet kalt darvon.

13. Eine Paſtete von einem Haſen.

Man nimt ein paar Haſen/ und kochet ſie nicht gat/ und nimt hernach dasFleiſch von den Knochen ab/ hacket es gantzklein/ und zerſtoͤſſet es in einem Moͤr-ſel; weichet es alsdann in Wein und Wein⸗Eſſig ein/ gleichwie oben bey derHirſch⸗Paſtet gemeldet worden/ wickelt ſolches alles um eines Haſens Ruͤck-bein/ ſo wird man meynen/ es ſeye nur einer/ und ſpicket denſelbigen wohl/ undthut ihn in die Paſtete mit einem guten Theil Butter/ ſtreuet Saltz und geſtoſ-ſen Waͤrtzdaruͤber/ und wann die Paſtete gebacken iſt/ ſo gieſſe man etwas ge-ſchmaltzen Butter darein/ damit ſie voll werde.

14. Eine Lerchen⸗Paſtet.

Man nimt die Nieren von einem gebratenen Viertheil Kalbs⸗Fleiſch/hacktsklein. Nimt alsdann zwey Eyer/ eine geriebene Mußcat⸗Nuß/ ein weniggeſtoſſen Zimmet/ gerieben Brod/ Roſen⸗Waſſer und Zucker/ mit ein wenigRoſinlein und Saltz/ macht diß alles warm in einer Pfanne uͤber dem Feuer/nimt hernach die Lerchen/ thut das Ingewaid derſelbigen herauß/ und fuͤllet esmit vorbeſagtem/ auß dem uͤbrigen macht man runde Baleen/ und thut zum er-ſten Butter in die Paſtete/ hernach die Lerchen/ und alsdann auch die Ballen/darzu eingemachte Kruͤſelbeern/ Datteln/ Marck und Zucker. Wann nun diePaſtet gebacken iſt/ ſo gieſſet man die Suppe darein/ ſo von weiſſem Wein/ Ey-erdottern/ Butter und Zucker gemacht ſeyn ſolle.

15. Eine Huͤner⸗ Paſtete.

Wann das Hun in die Paſtete/ wie ſonſten gemeiniſt/ eingeleget worden/ſo wuͤrtzt man dieſelbige mit Mußcat⸗Nuß/ Zucker/ Pfeffer und Saltz/ thutauch ferner darzu groſſe Roſinen/ Corinthen und Butter. So nundie Paſtetegebacken/ ſo thut man endlich zuſammen geronnen Rahm/ Zucke und Span-niſchen Wein oder Seck darein. b

Tttt 16. Eine