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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
Entstehung
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r4 Einleitung.

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die natürliche Frucht der politischen Cultur; und seli»Auflösung führt von selber zu der Vertilgung oder Abhästgigkeit der Schwächer». Weder vor Mißbrauch noch M klkstürz gesichert, gewährt es zwar keine vollkommene, abs Adie möglichste Sicherheit; weil es für menschliche Jnstk ^tute überhaupt keine vollkommene giebt.

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12. Eine dritte Stühe fand das Europäisch telStaatensystem in der Entstehung von Seemäch deren; die besonders zu der Aufrechthaltung des pa dclitischen Gleichgewichts am meisten beygetragen ha a>ben. Die Entstehung von Seemächten, und daiGewicht, das sie auf eine ganz eigene Art in dllpolitische Wagschaale von Europa warfen, verhii» CLerte, daß die bloße Landmacht, die sich immel ftam leichtesten bildet, weil sie fast bloß von del s«Volksmenge abhängt, nicht Alles allein entscheide» Hkonnte. z>

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IZ. In einem Staatensystem, das meist au» dErbstaaten bestand, mußten viertens die Fa ymilienverbindungen der herrschenden Häuser ^eine Wichtigkeit erhalten, die bald größer bald gel jringer werden, aber nie gänzlich aufhören konnte, pDer allgemein gewordene Grundsatz, daß Fürsten ,nur Fürsientöchter Heyrathen, sicherte vor den Uc- <beln, die von Vermählungen mit Unterthaninnen junzertrennlich sind; allein den nicht geringern Gel «fahren, zu welchen die Verbindungen sehr mächtiger

Herr?