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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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52
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§2 I. Per. I.Th.Gesch. d. süds. Eur. Staatens»st.

seine Ansprüche anf-Burgund nicht geltend zu ma-chen versprach.

Dündniß zu Cognac 22. Mas izosi zwischen Franz I.,dem Pabst, Venedig und dein Herzog von Mavland, imGeben» geschlossen. Durch große Versprechungen zog manauch Heinrich Vlll. mit berein. Febde des Kavsersmit dem Pabst; lloborfall und schreckliche PlünderungRoms, ohne Vorwissen des Kavsers, zum Aerger dercbristlichen Welk, durch seine Armee unter Carl vonBourbon» ü. Mai, 1527; Belagerung des Pabsrcs in derLugelsburg und Capitulatio». Die Befrepung desPabstes gab nicht nur den Verwand, die Verbündetenenger zu vereinigen, sondern auch eine französische Armeeunter Lautrer nach Italic» zu schicke», um die AnsprücheFrankreichs auf Neapel auszuführen. Unglückliche Be-lagerung von Neapel, durch die Pest und Doria's Abfallvereitelt; April bis Aug. ,z:8. Unterbandlnnqen, Waffen-stillstand 15. Juni i; 28 ; und Friede zu CambraiAug. «Z2y (dem auch Heinrich VUl. beytrat, nachdemClemens VII. sich schon vorder den 20. 2 »>'. durch einenSeparatfrieden gesichert datkeZ; bis auf Burgund unddie bewilligte Auslösung der französischen Prinzen untergleichen Bedingungen wie im Madrirer Vertrage.

y. Wenn durch diesen zweyten Krieg die Machtdes KayserS in Italien erweitert war, welche seineZusammenkunft mit dem Pabst und seine Krönungi;zo zu Bologna noch mehr befestigte; so hatte er fürFbr. dieses tand noch die doppelte Folge, daß a. Flo-ren; in ein erbliches Herzogthum verwandelt ward;. und k. Genua seine nachmalige Verfassung er-hielt.

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