64 l. Per. I. Th. Gesch.d. südl. Eur. Scaatcnsyst.
Das Sächsische.. Getheilt in die ältere Cburfürst-liche oder Ernestinische, und die jüngere herzogliche oderAlbertlnii'che Linie. Die erste, unter Churfürst Fried e-rich dem Weisen (-f iz-g), besaß den Cburkreis mit sder Residenz Witrenbcrg; fast die ganze LandgrafschaftThüringen, und einige andere Stücke. Die zwevte, un-ter Herzog Georg (7 izzy), dem Gegner von Luther,die Landgrafschaft Meisten, nebst etwas von Thüringen.
I,. Das B r a n d e n b n rg i sch e. Die Chnrlinie unterChurfürst Joachim l. f-f IZZ?) besaß die Mark Bran- 'denburg, (Churinark und Reumark), und einige kleinereHerrschaften. Die Markgräsliche Linie in Franken theiltesich wieder in die von Culmbach und Anspach.
c. Das Pfälzische; soder die ältere Wittelsbachi'fcheLinie). Es theilte sich in die Churfürstliche Linie, unterLudewigV. <-j- izgg), dem die Cbur am Rliein ge-hörte, und die Simmersche, die wieder in die Simmersche >und Aweybrückisc^e, und die letztere wieder in die von IAmeybrück und von Veldenz zerfiel.
<l. Das Bayersche; soder die jüngere WittelsbachischeLinie). Bayer» war z>tzar, ungeachtet der izo.g eingeführ-ten Primogcuitnr-Ordnung, zwischen Herzog Wilhelm VI.
(-f i;Z2) und dessen Bruder Lud ewig getheilt; wurde ^aber nach des letzten! Tode izg; wieder vereinigt; undblieb es seitdem.
e. Das Braunschweigische; zerfiel damals in diezwey Haupilinien: die smittlere) Lüneburgische, die Lü-neburg und Celle besaß; seit izro unter Herzog Ernst(Stammvater der bevden neuen Linien; -j- rzgü); mitden Nebenlinien Harburg und 6)jfhorn; und die (mitt-lere) Braunschweigische oder Wolfcnbüttelsche; in zweyLinien getheilt, deren einer unter Herzog Heinrich demJüngern, dem Gegner der Reformation lf- tzgg), Wol- ^fcnbütt.l, der andern, unter Herzog Erich t. (^ izgo),Calenberg nebst Gvttingen gehörte. Außerdem dauerte
noch