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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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161
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O. r. Gesch.d. zvjahi'. Kriegs 1613-1648. i6l

Anfang an hatte England, wenn gleich meist nurdurch fruchtlose Unterhandlungen, an dem Schick-sale Friedrich's V. Antheil genommen. Die Ein-mischung Dänemarks war hauptsächlich sein undHollands Werk gewesen. Aber seitdem Richelieu 1624in Frankreich herrschte, war seine Polirik auch ge-gen Oestreich und Spanien thätig. Er hatte durchdie Händel über Veltelin Spanien, und bald >626darauf durch den Krieg über Mantua zugleich'^auch Oestreich beschäftigt. Gern hätte er die Deut-sche Ligue von dem Interesse des Kaysers getrennt;und wenn auch dieß nicht gelang, so war dochWallenstein's Fall von ihm befördert.

Einmischung Frankreichs in die Händel Spaniens mitGraubünden über das, durch seine Lage wichtige, Vel te-il» seit 1620, beendigt zum Vortheil Frankreichs undGraubnndcns dnrch den Tractat zu Mvn^on, 5. März1626.— Mantuanischer Lrbfolgekrieg, zu Gun-sten des Herzogs von Nevcrs, mit Oestreich, 1627 — 1630.,der durch den Tractat von Chierasco von, s. April r6zr'im Besitz bleibt. So war der Spanische Principal in Ita-lien gebrochen, und Frankreichs Einfluß daselbst wiedergegründet, das auch im Besitz der Grenzfestungen Pigne»rol und Casale zu bleiben wußte.

ii. Viel wichtiger indeß wurde Richelieu'S 'Einfluß auf den Krieg, durch den wesentlichen An-theil, den er an Gustav Adolph's thätigerTheilnahme an demselben hatte; wie wenig es auch iszvin seinem Plane lag, daß der, den er nur als

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