D. r. Gesch. d. zojahr. Kriegs 1618 -1648. r65
seinen Fall nicht die Schuld verbrecherischer Ent-würfe gebüßt, so büßte er wenigstens die eineszwcydentigen Charakters. Wahrscheinlichaber ward dadurch Deutschland von einer großenCatastrophe gerettet.
Die Haupturkunde zu Walkenstein's Anklage ist der Be-richt seines Unterhändlers Scesina an den Kaysrr i 6 zz;dem zu Folge er scho» seit lüzo mit Gustav Adolph gehei-me Unterhandlungen angeknüpft halte. Aber ». hatte nichtScestna ein Interesse, ihn schuldig zu machen? K. Warjede leidenschaftliche Aeußerung von Wallenstcin wirklicherPlan? — Seine Ermordung zu Eger 2;. Febr. iüzq.Die wichtigsten Aufklärungen über seine Geschichte liegennoch in Archive» vergrabe». Materialien dazu enthalten:
Depträge zur Geschichte des dreyßtgjährigenKriegeS von Lhr. Goktl. von Murr. Nürnberg. i?y«.und:
Die Ermordung Albrecht's Herzogs von Fried-land, herausgegeben von L. G. v. Murr. Halle. 180S.— Das Lateinische Original von Seesina'S Berichtist hier zuerst bekannt gemacht.
15. Große Veränderung bald nach dem To-de Wallenstein's, seitdem ein Prinz aus dem Hau-se, König Ferdinand von Ungarn und Böh-men, den Oberbefehl erhält. Damit war aufdieser Seite den Revolunons-Plänen ein Ende ge-macht. Allein noch in eben dem Jahre gab auchdie Nördlinger Schlacht den KayserlichenWaffen plötzlich ein ^Übergewicht, wie sie es noch
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