D. 2.Verand.d.übr.Hptst d.w Eur.-1660. 1 85
vollen Blüthe da. Der neue 27jährige Krieg mitSpanien haue diese nicht abgestreift- da der Land-krieg jenseit der Grenzen in den Spanischen Pro-vinzen geführt, lind der Seekrieg entschiedenglücklich für sie gewesen war. War auch der Staatnicht ohne Schulden, so waren die Bürger reich.
Aber der Keim zum inneren Zwist, unter Moriß 1/2;durch Furcht, U"d seinen Bruder Friedrich
Heinrich durch L che unterdrückt, entfaltete sichunter seinem Sohne Wilhelm H.; und nur seinfrüher Tod beugte wahrscheinlich größerem Unglück Ocr?vor. Die Abschaffung der Statthalterwür-de in 5 Provinzen verschaffte den SyndicuS (Raths-Pensionair) der Staaten von Holland, Jean deW itt, einen solchen Einfluß, daß die Leitungder auswärtigen Angelegenheiten ganz in seinen Hän-den war.
Erneuernng des Kriegs mit Spanien 162k. Als Land-krieg durch die Belagerungen von Breda, Herzoge n-busch, und viele andere wichtig, bis zu der Verbindungmir Frankreich 1655. Als Seekrieg tbeils durch Caperepen,theils durch Eroberungen in den Colonien, besonders aufKosten Portugals ss. unten), theils durch die Seesicgein Europa, besonders IÜZY, für die Niederländer glück-lich. — Unterhandlung des Friedens auf dem Westpha-lt schen Congre-ß, dessen separaten Abschluß Frankreichauf alle Weise, jedoch umsonst, zu verhindern sucht. 2 »dem Frieden 24. Jan. 1648 ward nicht nur i. die Unab-hängigkeit der Republik von Spanien anerkannt, sondernauch r. der gegenwärtige Besiystand, sowohl in Europa,
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