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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien, von der Entdeckung beyder Indien bis zur Errichtung des Französischen Kayserthrons / von A.H.L. Heeren
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186
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i 86 I. Per.I. Th. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.

(wodurch der Republik die Gencralitätslande und Mastrichtblieben;) als auch in den Calvinen bestätigt. z In die Sper-rung der Scheide (einziges Beyspiel! - von Spanien gewilligt.

5 . Oestreich und die östlichern Lander.

9. Wenn der Einfluß dcS'Oestreichischen Haueses in Deutschland in seine Schranken in diesemZeitraum zurückgewiesen wurde; so wuchs dagegendie Macht desselben sowohl in Vöhmen, das, sei:ner Privilegien beraubt, jetzt von selbst ein Erb:reich ward, als in Ungarn. Eine mehr dauerndeRuhe hätte hier werden können, wäre sie nicht durchdie Fürsten von Siebenbürgen und durch dieJesuiten gestört. Das Streben, Ungarn zu ei:nem Erdreiche zu machen, ward schon damalsrege; wie lebhaft auch die Ungarn jeder Neuerungwiderstanden; und wann siegle nicht zuletzt einebeharrliche Politik?

Schon die politischen Verhältnisse von Sieben-bürgen, dessen Wahlfürsten .zugleich Vasallen von derPforte und von Ungarn waren, machten eine dauerndeRuhe fast unmöglich. Hätten diese Fürsten die Vortheileihrer Lage nutzen wollen oder können, so wären sie leichtStifter eines großen Reichs geworden. Den Frieden mitGabriel Bethlen (lürz162Y), der schon Königvon Ungarn dieß, mußte Oestreich durch Abtretungenerkaufen 1616 und rüri. Von seinen Nachfolgern GeorgRakozy I. (^-§8) und lt. (^ iüüo) ließ sich der er-stere lügz in Verbindung mit Schweden und Frankreichein; und schloß 24. Aug. einen für ihn und die Protestan-