Von i66r bis 1700.
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umfaßten die cultivirte Welt; und waren unvergäng-lich; weil sie nicht auf Zwang, sondern Freyheitgegründet waren.
I» lieole 6s 1-ouir XIV. (psr air. OL Vc>r.rxiuu). L Lsr-lin. -7Z-- Noch immer mehr Skizze als Ausführung.
Für die Geschichte der schönen Litteratur: 1.x 6our,
äs lilrei-Lttirs Vol, IV. erc. kaiis. igoo. Aber auch dar»neben:
F. Boucerweck Geschickte der Französischen Litteratur B.n.Göttingen. 1807; und die meisterhaften Critiken von Lesstnzund A. w. Schiegel.
2. Allerdings war auch Frankreich nicht nurdurch Bevölkerung, Umfang, Lage, sondern auchdurch die von Richelieu vergrößerte königliche Ge-walt der mächtigste Staat von Europa; aber dieseGewalt blieb doch noch weit von reinem Despotis-mus entfernt. Zu diesem war die Verfassung vielzu verwickelt. Welche Grenzen sehten nichtAdel und Geistlichkeit, welche nicht Herkommen undörtliche Rechte der königlichen Willkühr? Siekonnte Einzelnen furchtbar werden, nicht der gan-zen Nation; nicht einmal leicht einzelnen mächtigenCorps. So konnte trotz ihr sich Nationalgeisterhalten, den der Glanz des Zeitalters erhöhte.Aber freylich schienen auch die inneren Verhältnisseder übrigen Hauptstaaten des südlichen Europas,Spaniens, Englands, der Niederlande
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